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Burn-Out

Das erste Mal habe ich den Begriff Burn-Out in Zusammenhang mit meinem Studium wirklich wahrgenommen. Das heißt, natürlich habe ich schon vorher davon gehört, aber da war er irgendwie immer so weit weg. Burn-Out hatten meiner Meinung nach 55-jährige Workaholics, die irgendwann die Reißleine ziehen mussten, weil sie auf Grund von 70-Stunden-Wochen und Problemen mit ihrer Ehe einfach ausgebrannt waren. So dachte ich.

Ich stellte mir vor, diese Männer fuhren dann zur Kur und versuchten innerhalb von sechs Wochen ihre Sorgen und den ganzen Stress zu verarbeiten und irgendwie wieder alles in den Griff zu bekommen. Aber Pustekuchen! Leider steckt viel mehr dahinter, als ein kleiner Zusammenbruch, der sich mittels einer sechs-Wochen-Auszeit wieder beheben lässt. Nämlich ein echtes Gesellschaftsproblem, welches mittlerweile definitiv auch in unserer Generation angekommen ist, denn Burn-Out beschreibt den Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung in Kombination mit reduzierter Leistungsfähigkeit.

Burn-Out in Zusammenhang mit meiner Ausbildung war jedoch Neuland für mich. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass jemand in meinem Alter keine Kraft mehr haben sollte, um seinen Alltag zu meistern.

Bis mir eine sehr gute Freundin vor ein paar Wochen erzählte, dass sie einfach auf ist. Sie nicht mehr kann. Der Alltag und vor allem ihr Lebensstil fresse sie auf. Nun rebelliert ihr Körper und zwingt sie einfach mal auf die STOP Taste zu drücken. Das Schwierige an der ganzen Sache? Wie findet man heraus, was dem eigenen Körper und der Seele gut tut? Wir bekommen ja schließlich von klein auf eingetrichtert, welche Leistung wir erbringen müssen. Immer auf der Überholspur. Immer Vollgas! Damit bloß was aus uns wird. Mal ehrlich Findungsphasen werden uns da nicht wirklich eingeräumt. Nein, wer eine Orientierungsphase braucht und einfach mal NICHTS tut, gilt doch sofort als Versager. Jemand, der von der Spur abgekommen ist.

Selbstverständlich hatte ich auch hin und wieder echte Hänger und vor allem in den Prüfungsphasen litt ich unter stetigem Druck und hatte echte Schwierigkeiten, mich zwischendurch zu entspannen. Trotzdem vergaß ich nie mich selbst dabei. Heute bin ich fertig mit meiner Ausbildung, werde aber weiterhin ständig auf den Prüfstand gestellt. Bewerbungsgespräche, Deadlines, die eingehalten werden müssen und vor allem der wachsende Anspruch an mich selber. Oftmals raubt mir meine eigene Erwartungshaltung wirklich den letzten Nerv. Zwischen Abitur und Ausbildung konnte ich mich immer an mein Ziel, welches ich klar vor Augen hatte klammern. Zweifel räumte ich so schnell wieder aus dem Weg, wie sie angeflogen kamen. Das geht jetzt nicht mehr so einfach. Denn ich befinde mich in einem Vakuum zwischen jugendlichem Optimismus und dem Erwachsenwerden. Erst jetzt realisiere ich, dass ich alleine für mich die gesamte Verantwortung trage und ich selber mein Leben in der Hand habe. Ich bräuchte genau jetzt noch etwas Zeit, um mich selber zu finden. Um zu wissen, was mich glücklich machen würde und wer ich wirklich bin. Aber dann ist da diese kleine Stimme im Hinterkopf, die mir sagt: „Schneller, Besser, Weiter!“

Und so geht es uns doch allen irgendwie. Diese Generation Y. Ein Begriff hinter dem wir uns verstecken, damit wir bloß keine echten Gefühle zulassen müssen und damit wir eine Erklärung für unsere Ängste haben. Alles schön und gut, aber ich bin ein Mensch, der ganz klar auf Sicherheiten steht und auch braucht. Ich möchte wissen, was nächste Woche passiert und auch was in einem halben Jahr ist. Ich möchte nicht von heute auf morgen leben. Ich will wie unsere Eltern auch planen können. Ich brauche Beständigkeit!!! Ich habe keine Angst vor der Ungewissheit und ich finde auch Flexibilität sehr wichtig. Aber – um mich zu Entspannen und das Leben einfach mal laufen zu lassen, brauche ich ein Netz, welches mich dann auffängt, wenn ich mich mal fallen lasse.

Fallen lassen – Genau das haben wir doch verlernt. Klar lassen wir uns alle auf einer guten Party, einem Festival oder vielleicht auch beim Sex fallen, aber wann haben ihr das letzte Mal wirklich auf unsere innere Stimme gehört? Was sagt mein Körper mir? Wieso höre ich nicht einfach darauf, was er mir sagt? Total verkopft renne ich durch die Weltgeschichte und spüre mich kaum noch. Wir sind auch ausgebrannt! Aber auf eine andere Art und Weise. Uns brennt der Lifestyle und die stetigen Vergleiche aus. Anstatt einfach mal laufen zu lassen, messen wir uns in allen Bereichen mit unserer Generation und – Freunde werden schnell zu Wettbewerbern. Natürlich auch unbewusst.

Wir sind erst Mitte 20 und wollen ständig mithalten. Wer hat den coolsten Job nach dem Bachelor ergattert? Beziehungsweise wer hat überhaupt einen richtigen Job ergattert? Denn meistens müssen wir uns ja mit Praktika und Co. zufrieden geben. Wer hat den geilsten Lifestyle und wer hat die meisten Tinder Dates? Das Zeitalter der wahren Liebe und einer echten Beziehung ist ja anscheinend ebenfalls vorbei und unser Liebesleben steht ganz im Zeichen der Generation Y. Denn auch im Puncto Liebe ist ein wirklicher Wettbewerb ausgebrochen. Alle tun so, als würden sie nicht auf der Suche sein und auf Freiheit und Spontanität stehen, dabei sehnen sich die meisten nach einem Menschen, der ihnen genau das gibt, was sie am meisten brauchen. Das was uns Arbeitgeber und die Zukunft scheinbar nicht mehr geben können oder wollen: Sicherheit!

Burnout

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