Seit wann haben Mode und Musik eigentlich nichts mehr miteinander zu tun? Von Mainstream und Individualismus und uns mittendrin.

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Seit wann haben Mode und Musik eigentlich nichts mehr miteinander zu tun? Von Mainstream und Individualismus und uns mittendrin.

The sad truth: Mainstream is alive! alive! alive!

Ja, seit wann eigentlich? Zugegeben, etwas provokant die Frage und im ersten Moment mag dem ein oder anderen ein dickes Fragezeichen im Gesicht stehen. Aber überlegen wir doch mal! Früher war es irgendwie anders. Keine Ahnung, ob besser oder schlechter, der Frage würde ich mich gern erst in ein paar Jahrzehnten im Altersheim widmen. Anders war es aber allemal. Die Punks waren die mit den Karo-Hosen und den DOC MARTENS, die Hip-Hopper die mit den Baggys und den XXXL Shirts, die Raver die mit den BUFFALOS und den Techno-Hörnchen und die Brit-Popper die mit den Röhrenjeans und den Liam-Gallagher-Gedächtnis-Frisuren. Mein gesamtes Erscheinungsbild habe ich seit jeher zu – lasst mich nicht lügen – bestimmt 98% von meinem Musikgeschmack abgeleitet, was zwischenzeitlich zu schlimmen Dingen geführt hat. Von weißen Stiefeln, über grausige Bandshirts, bis hin zum Iro auf’m Kopf (TROTZ langer Haare…) hab ich alles mitgenommen, was ging. Und jedes scheußliche Stück habe ich mit stolzgeschwellter Brust spazieren getragen, auf dass die Welt sehe und staune, was gerade auf meinem mp3-Player läuft.

Heute erschrecke ich mich manchmal, wenn ich gut gekleidete Leute nach ihrem Musikgeschmack frage. In meinem Kopf geht das noch immer so „Oh, du bist schön, du hörst sicher gute Musik!“ (Weil: Ich find‘ dich schön = du kleidest dich nach meinem Geschmack = du hörst sicher Musik nach meinem Geschmack) Und dann holt mich die blöde Realität auf den knallharten Boden der Tatsachen zurück. Die Antwort „Hip Hop und R’n’B'“ bringt mich zwar noch nicht aus der Fassung, denn so gut wie jede Musikrichtung hat ja ihre guten wie miesen Interpreten. Kommt dann bei weiterem Nachbohren aber sowas wie TREY SONGZ dabei raus, brech‘ ich schreiend zusammen. „Aber du trägst doch DOC MARTENS!“ möchte ich protestieren, muss mir aber eingestehen: Widerstand zwecklos. Genauso darf sich ja auch jeder Hip Hop-Freund darüber mokieren, was jetzt eigentlich alle mit Caps und Sneakers haben. Ja, sogar ganze Lebenseinstellungen wie Vegetarismus und Veganismus haben sich als „cool“ bewährt und dienen trendbewussten Menschen als Aushängeschild.

„Hipster“ schreien dann gleich alle, aber ist es wirklich so einfach? Ich fand es schon immer recht merkwürdig, diese ganze Hipster-Chose als „Jugendbewegung“ zu bezeichnen. Bewegung? Ich fänd’s schön, wenn mir jemand erklären könnte, wo sich da irgendetwas bewegt (Ein sehr schönes Buch namens „Fuck Forever – Der Tod des Indie-Rock“ hat übrigens MUSIKEXPRESS-Redakteur Albert Koch dazu geschrieben). Dieses Formen eines einzigen globalen Modegeschmacks, der sämtliche Relikte aller Kulturen verwurstet wie er lustig ist, gehört zur Internetgesellschaft dazu und ist ja auch eigentlich gar keine große Überraschung. Trotzdem ist es ein Schlag in die Magengrube, wenn es für einen selbst schwerer und schwerer wird, sich vom Mainstream abzugrenzen, weil dieser immer schneller, stärker und umfassender wird. Da kann es einem schon mal Tränen in die Augen treiben, wenn man als Hipster beschimpft wird, weil man seine Röhrenjeans noch so sehr liebt wie an dem Tag, als man seine erste THE STROKES Platte in den Händen hielt.

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Hat immer Recht: Albert Koch

Die Grenzen unserer Identitäten lösen sich auf und man fragt sich, wie man damit umgehen soll. Ich habe es eigentlich immer belächelt, wenn Menschen unsagbare Angst vor Globalisierung und der damit verbundenen Auflösung von Kulturen hatten. So entwickelt sich heutzutage eben unsere Gesellschaft und Technik beeinflusst nun mal unsere Evolution. Kulturen mischen sich und das ist auch notwendig, dachte ich. Bis es mir irgendwann mal dämmerte, ob mein Problem mit der Mode und ihrem Verhältnis zur Musik nicht vielleicht in eine ganz ähnliche Richtung geht. Ja, doof jetzt irgendwie. Eine Lösung (außer in den Wald ziehen und Menschen und Computer ab sofort zu verfluchen) habe ich für dieses Dilemma leider noch nicht gefunden. Wenn ich aber eine habe, werde ich natürlich nicht mit ihr zurückhalten. Oder doch? Denn wenn ich euch davon erzähle, haben wir ja wieder alle das gleiche Rezept zum Ungleichsein!

Die Suche nach sich selbst wird anscheinend nicht mehr leichter. Wir müssen uns wohl noch ein bisschen mehr anstrengen und dem Menschen, der in unserem Kopf wohnt, noch ein bisschen besser zuhören, wenn er etwas zum Besten gib. Ob man uns dann Diebstahl und Hipstertum nachschreit sei im Endeffekt dann mal egal, Hauptsache, man kriegt es hin, etwas zu sein, von dem man auch wirklich glaubt, dass man das selbst ist, oder?

Haben auch immer Recht: THE ROBOCOP KRAUS

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Werde Gastautor

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